OTZE KOMMT ÜBER OBERKASSEL

Nach einigen Jahren auf'm Roleber Bersch beschließt Otze seine Aktivitäten auf andere Bonner Bolzplätze auszudehnen. Tja, das große Geld lockt. Und ein Rasenplatz. Und zwar in Oberkassel. Mittlerweile haben schon eine ganze Reihe hochtalentierter Biathleten das Jersey von Borussia Otze übergestreift. Apropos Jersey: Die Spath-Trikots sind mittlerweile schnicken Terrorgruppe-T-Shirts gewichen. In Oberkassel feiern dann zwei talentierte Spieler ihr Otze-Debüt: Gerd "Gerdchen/Schützenkönig" Honnef und Uwe "Pony" Höflinger, der liebenswerte Protagonist im zweitgrößten Skandal der Otze-Geschichte. Dazu gleich. Also Oberkassel. Ein schöner Zeitvertreib von Freitag auf Samstag, zumeist bei strahlendem Sonnenschein, weil im Juni terminiert. Ein Spiel/Skandal (der zweitgrößte) bleibt unvergessen: Die Lex Pony - Otze gegen einen Haufen bolivianischer Bombenleger (Charly versucht zwar später an der Theke dem ein oder anderen Bolivianer klar zu machen, dass er eigentlich Kolumbianer sei und doch überhaupt alles halb so schlimm sei: "Ihr seit doch auch bei der WM dabei!!!" - WM 1998 die Red.). Das Play-Off-Spiel Otze vs. Bolivien findet keinen Sieger und es geht ins Siebenmeter-Schießen. So weit so gut, nur unsere kolumb, nein bolivianischen Freunde werden langsam aber sicher heiß wie Frittenfett. Die Emotionen eruptieren förmlich. Und dann kommt Pony Höflinger! Es steht glaube ich unentschieden als sich der Mann von der Post den Ball zurecht legt und dabei die Gelegenheit nutzt, dem bolivianischen Torhüter schon mal vorab verbal einzuheizen. Dann der Schuss - Volltreffer. Was folgt, ist nichts für schwache Nerven. Pony zeigt dem bolivianischen Zerberus kurzerhand seinen Anus. Was der gar nicht so prickelnd (verständlich?) findet. Es folgt ein hübsches Handgemenge, viel Geschrei und noch mehr Rauch um nichts. Schließlich trifft man sich an der Theke, Bolivianer werden zu Kolumbianern und ... jenau ... et wird schön viel Driss verzällt.


zurück

weiter